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Hygiene ist alles

Winterzeit ist Krankenzeit

Wenn der Herbst naht und der Winter vor der Tür steht, steigt auch das Risiko krank zu werden. Grippewellen nehmen an Heftigkeit zu aber auch Magen-Darm Erkrankungen wie das hochansteckende Norovirus führen häufig, gerade in städtischen Ballungszentren, zu wahren Krankheitswellen.

Dabei wird ein Großteil der Erreger, welche für die oben genannten Krankheiten verantwortlich sind, durch Tröpfcheninfektion übertragen. Mit einem einfachen Niesen werden Abertausende von Keimen in Form von Aerosolen in der Luft verteilt und lagern sich so auf Oberflächen ab. Gerade Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln setzen sich so in den Wintermonaten einem erhöhten Infektionsrisiko aus.

Entgegen der langläufigen Meinung können Grippe- und Noroviren auch bei niedrigen Temperaturen relativ lange auf Oberflächen überleben. Durch das Anfassen dieser kontaminierten Flächen und eine unbewusste Berührung des Gesichtes, sind die Erreger schnell auf den Menschen übergangen und die Infektion nimmt ihren Lauf. Es ist jedoch genau dieser Moment, an dem Sie sich am besten gegen Infektionen schützen können.

Gute Hygiene ist oberstes Gebot

Zunächst sollten Sie es in der kritischen Zeit möglichst vermeiden, viele Oberfläche zu berühren, die häufig auch von anderen Menschen angefasst werden. Dazu zählen vor allem Türgriffe und Haltevorrichtungen oder Knöpfe in den öffentlichen Verkehrsmitteln. So können Sie den Kontakt mit den schädlichen Keimen auf ein Minimum reduzieren. Der nächste Schritt ist der konsequente und gezielte Einsatz von Antiseptika. Waschen Sie sich regelmäßig und vor allem richtig die Hände.

  • Spülen Sie die Hände mit warmem Wasser und massieren Sie dann die Seife entsprechend fest ein. Dabei sollten Sie auch den Zwischenräumen Ihrer Finger und deren Spitzen entsprechend Aufmerksamkeit schenken.
  • Waschen Sie die Hände mindestens 30 Sekunden lang auf diese Art und spülen Sie danach alles mit warmem Wasser ausgiebig wieder ab. Auch sollten Sie die Hände danach gut abtrocknen, bevorzugt mit Einwegtüchern.
  • Auch der Einsatz von Handessinfektionsmitteln eignet sich gut, um im Alltag unliebsamen Erkrankungen aus dem Weg zu gehen. Verwenden Sie am besten Mittel, die zum einen für Ihre Effektivität bekannt sind und zum anderen nachfetten. Wir beraten Sie hierzu gerne.

Der häufige Einsatz von Seife und Desinfektionsmitteln kann die Haut im Winter allerdings schnell austrocknen. Eine gute Handcreme erhält den natürlichen Schutzfilm der Haut, was wiederum ebenfalls zur Immunabwehr beiträgt. Auch sollten Sie, wenn Sie die Hände desinfizieren und waschen wollen, das Desinfektionsmittel vor dem Waschen auftragen.
Der Grund dafür ist, dass durch die Seife und deren Bestandteile die Poren der Haut geöffnet werden. Durch das Auftragen des Desinfektionsmittels, welches in der Regel Alkohol enthält, wird die Haut dann zusätzlich belastet, was wiederum die Austrocknung fördert.

Für weitere Informationen zum Thema Hygiene und entsprechende Produkte steht Ihnen das Team der Mohrenapotheke gern jederzeit zur Verfügung.